Damit kann man ein Festzelt mit über 2000 Besuchern in Konzertlautstärke beschallen:

Lautmacher

Lautmacher

Endstufen
Damit kann man ein Festzelt mit über 2000 Besuchern in Konzertlautstärke beschallen:

Lautmacher

Lautmacher

Endstufen
Mit einem Yamaha 01v96 kann man durchaus den FOH-Platz einer Band bestücken – so macht es die Schwoba-Rock-Band PommFritz:

FoH PommFritz
Mit zwei Achtfach-Mikrofonvorverstärkern mit Digitalausgang stehen am Ende 32 Kanäle zur Verfügung, die auch fast komplett belegt sind. Damit hat man eine ziemlich platzsparende Lösung, wenn man die durchaus kontrovers diskutierte Usability des Pultes akzeptieren kann.

FoH PommFritz
Mit dem Pult wird nicht nur der Frontsound gemischt, sondern auch das komplette In-Ear-Monitoring:

In-Ear-Monitoring und Bass-POD
Schlagzeug ist ein lautes Instrument – insbesondere eine gute Snare und Becken bohren sich regelrecht ins Gehör; wer da nicht beizeiten aufpasst hat bald unter lebenslangen Folgen zu leiden: Schwerhörigkeit und Tinnitus werden immer wieder gerne genommen. Bei einem akustischen Schlagzeug und einem Drummer, der sein Instrument nicht nur streichelt, führt kein Weg an einem Gehörschutz vorbei. Meist will man aber nicht nichts hören, sondern ganz gezielt; typisch sind drei Szenarien:
In allen Fällen ist ein Monitoring notwendig – und dieses gekoppelt mit Gehörschutz führt fast zwangsläufig zum In-Ear-Monitoring. Dabei hat der Musiker Stöpsel im Ohr, die einerseits möglichst gut gegen Schall von außen abschirmen, die andererseits aber Lautsprecher enthalten, die in nun möglicher moderater Lautstärke den Musiker mit genau dem beschallen, was er hören möchte. Das geht natürlich für jedes Instrument, hier soll es gezielt um den Schlagzeuger gehen. Die möglichen Schallquellen, die für ihn interessant sind, können sein:
Um diese Signale bequem zusammenführen zu können und um einigermaßen autark zu sein, weil man nie weiß, was einen erwartet, bietet sich ein kleines Mischpult an:

Mischpult für In-Ear-Monitoring am Drumset
Acht Kanäle wie hier sind schon üppig, vermutlich kommt man mit vieren schon sehr weit; da das Ganze aber sowieso in einem Rack landet spielt es keine Rolle. Die Klangregelung mit durchstimmbaren Mitten ist komfortabel, zwei Aux-Wege gibt es sogar, auf einen können Effekte gelegt werden, usw. – dieses Pult reicht auf jeden Fall für’s In-Ear-Monitoring eines Drummers. Ein paar Dinge müssen aber dennoch bedacht werden:
Die Szenarien können nun wie folgt aussehen:

In-Ear-Rack
So richtig wirklich fett klingt auch eine verzerrte E-Gitarre erst, wenn sie gedoppelt wird. Dabei spielt der Gitarrist seinen Part nicht nur einmal, sondern mehrfach ein. Das ist nicht einfach, sind die verschiedenen Takes zu weit auseinander, so kann man das nicht verwenden, es klingt dann einfach nur schief und schräg. Aber auch wenn es wirklich sehr sauber mehrfach eingespielt wurde gibt es immer wieder kleine Unterschiede und Schwankungen – und das macht den Reiz aus und den Klang voll. Verwendet man dabei noch unterschiedliche Gain- und Klangeinstellungen, dann kann man beim Mix viel damit anfangen und einen vollen Sound basteln.
Im Studio ist das alles kein Problem und heute die Regel. Was macht man aber bei einem Livemitschnitt? Noch dazu, wenn sowieso nur ein Gitarrist auf der Bühne stand? So richtig fett ist das nicht. Und wohin soll man das pannen? In der Mitte sitzen schon Snare, Bassdrum, Bass, Gesang, da ist kein Platz mehr für die Gitarre. Aber die eine Gitarre nur von einer Seite klingt auch komisch, insbesondere mit Kopfhörer. Da hilft es auch nur bedingt, wenn zwei Mikrofone vor dem Gitarrenamp standen – man hat dennoch dasselbe Signal auf beiden Spuren, auch wenn es leicht unterschiedlich klingt.
Jetzt muss man tricksen, um zwischen diesen Spuren Unterschiede zu erzeugen:
Als Ergebnis sitzt die Gitarre nun nicht in der Mitte, sondern kommt als breite Wand von links und von rechts und es hört sich an wie zwei Gitarristen, eben weil die Spuren leichte Unterschiede – insbesondere auch zeitlich – haben. Das lässt sich beliebig kombinieren und erweitern, aber das Grundprinzip ist klar. Übertreiben darf man es nicht, denn es ist durchaus mit Kammfiltereffekten zu rechnen, die möglicherweise unerwünschte Auswirkungen auf den Sound haben.

Mischpult
Das Pult wurde sowohl für die Beschallung als auch den Livemitschnitt genutzt. Verstärkt werden mussten:
Für die Aufnahme wurden zwei Spuren von einer Stereomikrofonierung, Keyboard und Bassdrum zusätzlich noch mit aufgenommen.