Für ein Jazzkonzert in Clubatmosphäre soll ansprechendes Licht gemacht werden. Zur Verfügung stehen einige Theaterscheinwerfer und ein paar LED-Leuchten. Das ist nicht allzu viel, genügt aber für diese Veranstaltung – es soll schließlich kein farbiges Lichtgewitter wie bei einer Rockshow abgezogen werden, sondern ruhiges stimmungsvolles Licht die Musik unterstützen.
Die Steuerung soll vom Computer aus erfolgen – mit der Software FreeStyler. Als DMX-Adapter kommt das USB2DMX zum Einsatz. Zur Minimierung der Fehleranfälligkeit und Verkürzung der Kabelstrecken kommt ein DMX-Splitter zum Einsatz, der das DMX-Signal auf bis zu vier Wege aufteilen kann. Zwei Wege werden mit Sicherheit gebraucht werden.
Vorüberlegung bei der Lichtplanung ist in jedem Falle, dass das Licht nicht auch für die Beleuchtung der Noten der Musiker benötigt wird. Die Musiker müssen dieses Problem selbst lösen, z.B. hiermit. Dann kann das Licht frei gestaltet werden und es darf auch mal recht dunkel auf der Bühne sein.

Beleuchtungsplan Jazz im Foyer
Die Theaterscheinwerfer werden für das weiße Frontlicht zuständig sein, ein oder zwei können auch für Effekte mit Farbfolien versehen werden. Von links und rechts strahlen je zwei LED-RGB-PARs, von hinten auf dem Boden zwei Theaterfluter und den Backdrop beleuchten zwei LED-RGB-Fluter. Auf Grund einer vorhandenen Brandmeldeanlage kann zur Unterstützung der Lichtstimmung leider kein Nebel eingesetzt werden – jedenfalls nicht ohne größeren und kostspieligen Aufwand.
Der musikalische Leiter hat für jedes Musikstück einen Lichtwunsch formuliert – dazu gehört die gewünschte Grundfarbe, die Hintergrundfarbe, eher hell oder eher dunkel, Licht eher von vorne, seitlich oder von hinten, usw. Damit wird in FreeStyler jeweils eine Szene erstellt, zusätzlich noch eine für die Pause und eine für Ansagen. Nach der Hauptprobe wird das Licht im Detail eingerichtet und bei der Generalprobe dann getestet.